Diakon/in werden

Berufsbild

Wenn Du gerne mit Menschen arbeitest, eine sinnvolle Arbeit im sozialen Bereich leisten möchtest und Dir vorstellen kannst, dabei auch den christlichen Glauben weiterzugeben, könnte der Beruf des Diakonen oder der Diakonin zu Dir passen. Der Begriff stammt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Diener“ oder „Helfer“.

Diakoninnen und Diakone leiten Kinder-, Jugend- und Erwachsenengruppen, sind in der Seelsorge und Beratung oder im pflegerischen Bereich tätig. Sie stehen Menschen in seelischer, körperlicher und sozialer Not zur Seite und bieten Hilfe zur Selbsthilfe an. Auch die Organisation von kirchlichen Veranstaltungen oder die Vorbereitung von Gottesdiensten können zu ihren Aufgaben zählen.

Für die Arbeit in diesem Beruf ist es wichtig, dass Du gerne Kontakt zu anderen Menschen knüpfst und gut im Team arbeiten kannst. Körperlich und seelisch solltest Du belastbar sein, denn in der Arbeit mit Menschen in schwierigen sozialen Verhältnissen kommt es immer wieder auch zu Konflikten, die es auszuhalten und zu bewältigen gilt.

Als Diakon oder Diakonin folgst Du ganz bewusst dem christlichen Auftrag, das Evangelium von der Liebe Gottes zu den Menschen weiterzugeben. Nach Abschluss der Ausbildung wirst Du von der Kirche eingesegnet und gehörst in der Regel einer Diakonischen Gemeinschaft an, in der Du spirituellen und fachlichen Rückhalt findest.

Perspektiven

Diakoninnen und Diakone arbeiten in den sozialen Diensten und Werken der evangelischen Kirche und ihres Wohlfahrtsverbandes, der Diakonie. Sie können dort auch Leitungsaufgaben wahrnehmen. Vielfach sind sie auch in der Gemeindearbeit oder in Kirchenkreisen gestaltend tätig, manche auch im öffentlichen Sozialwesen.

Ausbildungsweg

Dieser Beruf verbindet einen staatlich anerkannten Sozial- oder Pflegeberuf mit einer Theologisch-diakonischen Ausbildung.

Mehr Infos: Weg zum Ziel